Der BvCSC legt besonderen Wert auf den Schutz von Jugendlichen und die allgemeine Gesundheitsförderung im Umgang mit Cannabis. Um diesen Verantwortlichkeiten nachzukommen, entwickelt und implementiert der Verband ein umfassendes Gesundheits- und Jugendschutzkonzept, das in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Cannabisgesetzes (CanG) steht.

Implementierung des Jugend- und Gesundheitsschutzkonzepts:

Bildungsinitiativen und Präventionsmaßnahmen

  • Zielgruppengerechte Aufklärungskampagnen:
    Der BvCSC führt Aufklärungskampagnen durch, die speziell darauf ausgerichtet sind, Jugendliche über die Risiken des Cannabiskonsums aufzuklären. Diese Kampagnen nutzen moderne Medien und interaktive Formate, um die Botschaft ansprechend und verständlich zu vermitteln.
  • Schulprogramme zur Suchtprävention:
    In Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen bietet der BvCSC Workshops und Seminare an, die Jugendliche nicht nur über die Gefahren des Cannabiskonsums informieren, sondern auch Tools zur Stärkung ihrer Entscheidungsfähigkeit und zur Ablehnung von Drogenkonsum vermitteln.
  • Ausbildung von Präventionsbeauftragten:
    Jeder Mitgliedsclub verpflichtet sich, einen Präventionsbeauftragten zu benennen. Diese Personen erhalten spezielle Schulungen, um als Ansprechpartner für Fragen rund um Cannabis und Suchtprävention zur Verfügung zu stehen. Ihre Ausbildung wird durch zertifizierte Suchtpräventionsstellen sichergestellt.

Regulatorische Maßnahmen und Kontrollen

  • Strenge Einhaltung von Altersbeschränkungen:
    Der Verband setzt strikt die gesetzlichen Altersgrenzen für den Zugang zu Cannabisprodukten durch. Clubs führen bei jeder Transaktion Altersverifikationen durch, um sicherzustellen, dass nur berechtigte Personen Cannabis erhalten.
  • Kontrollierte Abgabe und Dokumentation:
    Der BvCSC sorgt für die Einhaltung der Vorgaben zur kontrollierten Abgabe von Cannabis. Dies schließt die Dokumentation aller Transaktionen ein, um eine Rückverfolgbarkeit und Einhaltung der Mengenbeschränkungen gemäß CanG zu gewährleisten.
  • Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien:
    Es werden klare Richtlinien für die sichere Lagerung und den Umgang mit Cannabisprodukten formuliert, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Dazu gehören auch Vorschriften zur Verpackung und Etikettierung, die sicherstellen, dass alle Produkte frei von Kontaminanten sind und sicher an die Konsumenten übergeben werden.

Kooperationen und Gemeinschaftsengagement

  • Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen:
    Der BvCSC arbeitet eng mit lokalen Gesundheitsdiensten und Beratungsstellen zusammen, um Mitglieder und deren Familien Unterstützung anzubieten. Diese Kooperationen erleichtern den Zugang zu Beratung und Behandlung und stärken das Netzwerk der Suchthilfe.
  • Informationsplattform und Beratungsangebote:
    Auf der Website des BvCSC und in den Clubräumlichkeiten werden Informationsmaterialien bereitgestellt, die über die Risiken des Cannabiskonsums aufklären und Hinweise auf Beratungs- und Behandlungsangebote enthalten.

Diese umfassenden Maßnahmen zeigen, wie ernst der BvCSC den Jugend- und Gesundheitsschutz nimmt. Der Verband setzt sich nicht nur für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben ein, sondern strebt auch danach, seine Mitglieder und die Öffentlichkeit aktiv zu schützen und aufzuklären.